CHRISTIAN PITTL, „LEBENSWERTES MILS“ verzichtet auf die Stichwahl

Warum?

  • Um den Milserinnen und Milsern einen 2. Wahlgang zu ersparen
  • Um dem Dorf einen möglichen Stillstand für die nächsten 6 Jahre zu ersparen
  • Um dem Gemeinderat eine Konfrontationspolitik zu ersparen

Was nützt ein möglicherweise gewonnenes Bürgermeisteramt, wenn man im Gemeinderat dann von ÖVP und FPÖ (9 von 17 Stimmen) blockiert wird?

Unsere Bedingungen für den Verzicht der Stichwahl waren:

  • ein Umsetzen unserer wichtigsten Anliegen betreffend Verkehrskonzepte, Busverbindungen, Baukonzepte, Prüfung der Gemeindebetriebe GmbH usw.
  • ein 6-er Vorstand (2 Gemeinsam für Mils – ÖVP, 2 Lebenswertes Mils, 1 FPÖ, 1 Treffpunkt Mils – Die Grünen) damit dieser ausgewogen ist
  • mindestens 7-er Ausschüsse, in denen alle Fraktionen zur Mitarbeit eingeladen sind.
  • Christian Pittl wird Vizebürgermeister

Wir wollen die gemeinsame Arbeit frei von parteipolitischen Zwängen gestalten!

Laut Tiroler Gemeindeordnung hätte der Bürgermeister die Möglichkeit gehabt sowohl den Vorstand als auch die Ausschüsse mit nur 5 Personen zu bilden, wodurch nur 3 Fraktionen (ÖVP, Lebenswertes Mils und FPÖ) vertreten gewesen wären. Das wäre bei einer angestrebten Stichwahl als höchstwahrscheinlich im Raum gestanden. Das wollten wir auf jeden Fall verhindern, das schulden wir auch unseren Koppelungspartnern. Deshalb haben wir dieses Arbeitsübereinkommen getroffen, das jedoch KEINE KOALITIONSVEREINBARUNG darstellt. Es herrscht einvernehmlich, das Spiel der freien Kräfte.

Die ÖVP – Gemeinsam für Mils hat unsere Bedingungen akzeptiert, einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass die Bürgermeisterfraktion auf einen 2. Vizebürgermeister besteht. Wir konnten mit unseren Argumenten nicht überzeugen.

„Lebenswertes Mils“ und hier allen voran Christian Pittl haben alles daran gesetzt, um die künftige Gemeinderatsarbeit auf eine breite Basis zu stellen, um konstruktiv und zielorientiert zum Wohle des Dorfes arbeiten zu können.

Wir hoffen, dass dies auch im Sinne unserer Wähler ist, denen wir hier nochmals ausdrücklich unseren DANK aussprechen!

 

Braucht Mils auch noch einen großen M-Preis?

Steht es nur zur Diskussion, oder ist es schon beschlossene Sache des Bürgermeisters und seiner ÖVP Mehrheitsfraktion, dass südlich vom Schloss Schneeburg ein neuer, großer M-Preis gebaut werden soll? Jedenfalls hält sich die Begeisterung über diese Idee nicht nur bei den unmittelbaren Anrainern, sondern auch bei den meisten Gemeindebürgern ziemlich in Grenzen. Weiterlesen

„Besser ein Nahversorger als ein großer Wohnblock im Dorf!“

– so hört man auch manche Bürger argumentieren. Es scheint so, als würde man sich damit für das kleinere Übel entscheiden wollen. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass es derzeit keine derartige Widmung für dieses Grundstück gibt – weder für einen Nahversorger noch für einen Wohnbau. Dazu bedarf es eines Gemeinderatsbeschlusses! Was auf den Punkt gebracht heißt, wir haben es selbst in der Hand, ob diese schöne Wiese in den nächsten 10 Jahren der Bebauung zum Opfer fällt oder nicht!

Ruth Plaikner

 

Die Bürgerbefragung und wie man sich mit fremden Federn schmückt!

Wie kann sich Bürgermeister Hanser und seine ÖVP jetzt dermaßen mit Selbstlob überhäufen und behaupten, sie hätten die Idee gehabt, über die Spange Hall-Ost die Milser entscheiden zu lassen? Bgmst. Hanser hat doch beim TT-Forum vollmundig erklärt, er werde im Milser Gemeinderat eine 2/3 Mehrheit für den Bau der Spange Hall-Ost zustande bringen. Auch den Termin für diese Gemeinderatssitzung hatte er mit 5. Mai bereits festgesetzt und es war so gut wie fix, dass die ÖVP/FPÖ Mandatare dem Bau der Spange zustimmen werden. Die einzige Möglichkeit diese bürgerfeindliche Entscheidung zu verhindern, ergriff unser Obmann GV Christian Pittl. Weiterlesen

Gnadenwalderstraße oder Dorfkaisertum mit kostspieligen Auswirkungen.

Leider müssen wir ziemlich machtlos mitansehen, wie sich die Amtszeit unseres Bürgermeisters, je länger sie dauert, immer mehr zum Dorfkaisertum entwickelt und wie seine Alleingänge nach wie vor die Zustimmung seiner ÖVP Mehrheitsfraktion finden. Jene seltenen Fälle, wo die ÖVP Gemeinderäte einmal gegen den Bürgermeisterwillen entscheiden oder entscheiden würden, kommen entweder gar nicht auf die Tagesordnung, oder sind so mangelhaft und schlecht vorbereitet, wie es etwa bei der Aushubdeponie Planitz der Fall war. Weiterlesen